Die Kanaren Insel La Palma

La Palma, die schönste Insel der Kanaren

Eine kleine grüne Insel im Atlantik

Informationen – Anreise – medizinische Versorgung – Webcam

Insel mit 4 Gesichtern

La Palma ist nicht nur die schönste Insel der Kanaren, sie ist in vielen Dingen einzigartig. Sie ist Welt Kulturerbe, Biosphären Reservat und laut Unesco ist La Palma neben Bora Bora und Jamaica eine der 3 schönsten Inseln der Welt und die fruchtbarste Insel im ganzen Archipel. Gute Voraussetzungen für einen Traumurlaub mit Tauchen, der nach kurzer Flugzeit beginnt. Die Isla bonita liegt in der Provinz Santa Cruz de Tenerife, und ist die nordwestlichste der sieben Inseln der Kanaren.

Landessprache ist Spanisch, Hauptstadt ist Santa Cruz de La Palma im Osten der Insel. Bei einer Fläche von 708,32 km² und etwa 86.000 Einwohnern ergibt das eine Bevölkerungsdichte von gerade einmal 122 Einwohnern pro km². Die genaue Lage im Atlantik ergibt sich aus den Koordinaten 28° 40′ N, 17° 52′ W.

Sie ist die westlichste Insel der Kanaren und befindet sich in einer Entfernung von 55 km zu El Hierro und 85 km zu Teneriffa. Die Entfernung zum spanischen Festland beträgt zwei Flugstunden, nach Deutschland etwa vier Flugstunden. Mehr dazu im La Palma Zoom: „Fliege auf dem Weltmeer

Brena Baja - Los Cancajos

Breña Baja – Los Cancajos
Auf der Ostseite finden Sie noch echtes palmerisches Leben ohne Touristenmassen. Hier werden Sie mit Nichtbeachtung belohnt und niemand will Ihnen unbedingt etwas verkaufen. Im fruchtbaren Tal der las Breñas finden sie auch den sichersten Badestrand der Insel und den idealen Startpunkt für Ausflüge.

Kulturerbe – Biosphären Reservat

La Palma erhebt sich aus 4000 m Wassertiefe und bildet ein imposantes Gebirgsmassiv mit einer gesamten Länge von 45 km. Einen kleinen Teil davon können Sie sich ansehen. Besuchen Sie einfach unser Dive Center für weitere Informationen.

An der breitesten Stelle misst die Isla bonita gerade mal 28 km. Die von Steilküste geprägte Insel hat mit dem „Roque de los Muchachos“ die höchste Erhebung bei 2.426 Metern. Damit ist La Palma die steilste Insel der Welt. Mit einer Fläche von 726 Quadratkilometern ist La Palma kleiner als Hamburg. Urwälder, Berge sowie feine Strände mit dunklem Lavasand im Süden und Westen prägen das Bild der Insel La Palma. Bei 155 km Küstenlänge machen die Sandstrände auf La Palma gerade mal fünf Kilometer davon aus, sind aber trotzdem nicht überfüllt..

Die Hauptstadt Santa Cruz de La Palma auf der Ostseite, bekannt durch Handwerkskunst und bunte Holzbalkone, erbaut in einem Vulkankrater, gilt als Weltkulturerbe und ist mit Fischerhafen, Sportboothafen, Gewerbehafen und dem nahen Flughafen, der zu Mazo gehört, Dreh- und Angelpunkt der Kanareninsel La Palma.

Gute Infrastruktur, aber kein Massentourismus

Die Insel ist noch eine Reise auf die Kanaren wert, denn sie hat nicht wie andere Inseln des Archipels auf Massentourismus gesetzt. Hier finden Sie neben unserer Tauchschule noch ursprüngliches, kanarisches Leben und schöne, aber nicht überlaufene Strände. Der sanfte, ländliche Tourismus wird auf der Insel groß geschrieben. Man verzichtet bewusst auf Masse zu Gunsten der Qualität. Wo man auf den restlichen Kanaren langen Strandpromenaden mit Touristen-Nepp-Läden und großen Bettenburgen begegnet, stehen auf La Palma kanarische Landhäuser, Fincas und kleinere Apartmentanlagen zu günstigen Preisen.

Das grüne Landschaftsbild der Insel La Palma

La Palma ist geprägt von Bergen, tiefen Schluchten sowie Urwald-ähnlicher Flora und Fauna, in der sich Laub- und Nadelbäume mit tropischen Palmen, wilden Obstbäumen, Farne, Kakteen und Lorbeerbäumen vermischt haben. Auch der seltene Drachenbaum kommt auf La Palma noch vor. Durch seine vulkanische Entstehung bietet La Palma eine einmalige Natur und Landschaft. Auf Grund seiner ganzjährigen Vegetation ist die Insel La Palma auch bekannt als Isla verde („die grüne Insel“). Diese grüne Üppigkeit verdankt sie den Passatwinden, die dichte Nebelfelder auf den Bergen bilden. Die Feuchtigkeit dieser Wolken und die typischen Wetterbedingungen lassen Kiefern, Lorbeer- und Regenwald sprießen.

Alleine etwa 170 endemische Pflanzenarten wachsen nur hier auf dieser Insel. Das kommt auch der Landwirtschaft zugute. Dank einzigartiger Bewässerungssysteme mit Wasserleitungen und Tunneln, die kilometerweit in die Lavaberge gehauen wurden, wird es ermöglicht, das Wasser aus den Bergen in die agrarisch genutzten Täler zu leiten. Bananenanbau und beste Weine, insbesondere der Malvasier, können dadurch neben Zitrusfrüchten oder Gemüse gedeihen. Dadurch wird auch das Landschaftsbild geprägt. Dies ergibt ein Zusammenspiel aus grüner Vegetation, schwarzen Lavafeldern und azurblauem Atlantik. Eine Schönheit die auch Sie fesseln wird.

Ein Blick auf die Webcam

Hier haben Sie alle Webcams der Isla bonita La Palma auf einen Blick. So können Sie schon vor ihrem Urlaub einen Blick auf die Insel werfen oder sich vor Ort für die Planung ihrer Ausflüge und Aktivitäten über momentane Reise- und Wetterbedingungen informieren.

Medizinische Versorgung

  • Hospital Insular 922185000
  • Rotes Kreuz 922411695
  • Feuerwehr 080
  • Seerettung 900202202
  • Guardia Civil 922425360
  • Ausländerpolizei 922414043
  • Deutsche Ärzte
  • Alexander Luthardt – Notdienst Ostseite 678879334
  • Dr. Siegfried Kapser in Santa Cruz 922413847
  • Dr. Roland Klassert San Antonio 922181414
  • Doctor Andreas Rosca San Pedro Zahnarzt 922429265

Notruf Nr. 112.

Die medizinische Versorgung auf den Kanaren ist nicht schlechter als in Deutschland. Vieles muss jedoch direkt bezahlt werden. Wir empfehlen schon vor dem Abflug nach La Palma eine Reisekrankenversicherung für den Notfall abzuschließen. Diese werden von Ihrem Versicherer, ADAC oder Ihrem Reisebüro angeboten.

Gefährliche Tiere auf La Palma

Raubtiere oder giftige Schlangen gibt es auf La Palma nicht. Auch die üblichen Jagdgenossen wie Rotwild oder Wildschweine sucht man vergebens. Dafür sind einige ganz besondere Tierarten auf La Palma heimisch. Am bekanntesten sind die Geckos und Eidechsen, wilde Ziegen oder das Arrui, ein Mähnenschaf im Nationalpark Caldera de Taburiente. Weniger bekannt hingegen sind einige seltene und zum Teil endemische Vogelarten wie der Fringilla eine Unterart des Buchfinken oder der nur hier vorkommende Graja, eine Unterart der Alpenkrähe. Sie wurde zum Wahrzeichen der Kanareninsel La Palma. Zu erkennen ist sie an ihrem pechschwarzen Federkleid und dem besonders langen, roten Schnabel, so wie ihren roten Füßen, die auch im Flug erkennbar sind. Zu erwähnen gilt hier auch die große Zahl an Schmetterlingen wie die ebenfalls endemischen Arten des Kanaren Weisling, dem Kanarischen Admiral oder der große Wanderbläuling, der auch noch hoch oben in den Bergen anzutreffen ist.

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