Begegnung Unterwasser

Tauchen vor den Kanaren.

Tauchen vor La Palma, oder einer anderen Insel der Kanaren? Mit 1.477 km Küstenlänge, wobei 257 Kilometer auf Sandstrand entfallen, laden die Kanarischen Inseln zum Tauchen ein. Man kann Quasi überall in den Atlantik hüpfen. Ein große Zahl an Tauchschulen hat sich, vor allem auf den größeren, touristisch geprägten Inseln Gran Canaria, Teneriffa, Fuerteventura oder Lanzarote angesiedelt. Auch auf den kleineren, meist ruhigeren Inseln wie La Palma, El Hierro, oder La Gomera finden wir Dive Center, die täglich Taucher zum Atlantik karren. Auf einer Insel im Meer liegt halt nichts näher als Wassersport.

Doch was macht Tauchen im Atlantik so interessant? Es gibt keine bunten Korallenriffe mit unzähligen Bewohnern, keine Garantie auf Großfische, keine 30 Grad Wassertemperatur für Weicheier. Selbst unterbezahlte Flaschenschlepper fehlen. Hier trägt jeder selbst sein Equipment ins Wasser. Was also ist es, was jährlich Taucher auf die Kanaren spült?

Die Überraschung macht den Reiz. Die Unterwasserwelt des Atlantiks ist unberechenbar. Begegnet uns eine Schildkröte, treffen wir einen Hai oder schwebt ein Manta über uns hinweg? Niemand kann vorhersagen, was uns beim Tauchen erwartet. Sicher, es gibt Standorttreue Tiere wie Trompetenfische oder Muränen, auch Stachelrochen, Schmetterlingsrochen und Tintenfische sind häufig anzutreffen. Spannender ist jedoch immer, was nicht täglich zu sehen ist.

Auch Wassertemperaturen und Sicht sprechen für den Atlantik. Ganzjährig 19 bis 26 Grad machen die Gewässer auch im Winter zum Tauchziel. Sichtweiten können im klaren Atlantik schon Mal 40 bis 50 Meter betragen. Überwältigend für Taucher, die bisher nur im dunklen See getaucht sind.

Der Atlantik ist noch reich an Fisch

Weshalb vor La Palma tauchen?

Dass die Insel im Durchschnitt 2 Grad Wassertemperatur mehr als die restlichen Inseln des Archipel haben ist keine Begründung. Dass La Palma tolle Tauchplätze hat, trifft es schon eher. Klasse Spots sind jedoch, wenn auch nicht ganz so spektakulär, auf allen Inseln zu finden.

Wir haben uns zum Tauchen auf La Palma entschieden, weil die Isla bonita ihren Beinamen zu Recht trägt.

Nicht nur Unterwasser. Viel Natur und Ruhe zeichnen einen Tauchurlaub auf La Palma aus. Kein Massentourismus, keine Großgruppen am Tauchplatz, keine Straßenhändler die uns belästigen. Auch die allgegenwärtigen Schlepper vor Bars und Restaurants, wie man sie auf anderen Inseln findet, begegnen uns auf La Palma nicht. So kann dann auch der Nichttaucher relaxen.

Auf La Palma passt Tauchen und Familienurlaub noch zusammen. Dort wo unsere Tauchplätze liegen, können Nichttaucher am Strand entspannen oder im Meer schnorcheln gehen. Aktive Urlauber können in freier Natur Wandern, Gleitschirmfliegen, Biken oder Motorradtouren unternehmen. Spannende Bootsausflüge mit Delfintouren begeistern Kinder. Eine große Zahl an Museen und Besichtigungsmöglichkeiten lassen auch die Kultur nicht zu Kurz kommen. Wichtig ist das vor allem für Gäste, die nicht jeden Urlaubstag mit Tauchen verbringen möchten.

Lediglich auf Halligalli und dröhnende Diskotheken werden wir auf La Palma verzichten müssen. Das ist auch gut so, denn wer tagsüber auf La Palma tauchen geht, möchte in den Abendstunden entspannen.

Entdeckung beim Tauchen vor La Palma

Ist Tauchen auf La Palma auch für Anfänger geeignet?

Tausende haben auf La Palma bereits tauchen gelernt oder bei einem Schnupper-Tauchen im Meer die ersten Schritte Unterwasser gewagt. Also „Ja,“ Tauchgänge sind nicht immer Tief und meist von einem Tauchlehrer oder erfahrenen Guide begleitet. Jeder Taucher findet auf La Palma Tauchplätze nach seinem Geschmack und persönlicher Taucherfahrung. Es muss ja nicht immer 50 m oder eine enge Höhle sein.

Tauchen von Land oder Boot.

Vorgelagerte Riffe gibt es auf der Insel nicht. Alle Tauchplätze liegen dicht an der Küste. Die meisten Spots der Insel sind bequem von Land zu betauchen. Ohne lange Wege und meist recht einfach beim Einstieg. Einige Plätze sind auf Grund der steilen Küste, ohne Zugang von Land nur mit einem Boot zu erreichen. Beides macht also Sinn.

Kurze Reise zum Tauchparadies.

Trotz der Nähe zu Afrika ist unsere Insel nicht weit entfernt. Nur vier bis fünf Stunden braucht der Ferienflieger zu den Kanaren. Kurz sind auf La Palma auch die Wege vom Flughafen zur Unterkunft. Die Insel ist klein, alles gut erreichbar.

Uns wurde auch nach vielen Jahren und noch mehr Tauchgängen die Unterwasserwelt nicht Langweilig.
Mach Dir selbst ein Bild vom Tauchen vor La Palma.