La Palma angezoomt

La Palma liegt mit einer Grundfläche von 708 km² in den Fluten des 89.757.830 km² weiten Atlantiks. Man könnte also sagen, unsere Insel bedeckt 7,1 % des Atlantiks, oder bei einer Erdoberfläche von 510 Millionen km², 0,001% unseres Planeten.

Nicht verwunderlich also, dass viele unser kleines Paradies nicht finden oder es mit einem der mehr als 120 Palmas (alleine 5 davon in Spanien) dieser Welt verwechseln. – Zoomen wir die Insel „San Miguel de La Palma“ einmal an.

 

3 Ozeane zieren den Planeten

 

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Zoom 1. die Meere dieser Welt!
Man spricht von dem Indischen Ozean, dem Atlantischen und dem Pazifischen Ozean. Diesen Gebieten zugeordnet, werden mit dem Arktischen und Antarktische Ozean, noch die beiden Süd- und Nordpolarmeere, weshalb man manchmal auch von 5 Weltmeeren spricht.

Der Atlantische Ozean ist nach dem Pazifik, die zweitgrößte Wasserfläche unserer Erde. Die alten Griechen glaubten, dass die Welt hinter diesem Meer endet. Nach einer alten Mythologie stürzte Atlas das Himmelsgewölbe am westlichsten Punkt der Welt. Ihm zu Ehren wurde das Meer Atlantis genannt. Heute weis man, dass am Horizont des Atlantiks die Welt nicht endet.

Der Atlantische Ozean stellt lediglich eine Grenze zwischen Europa und Afrika, zum amerikanischen Kontinent dar.

 

Der atlantische Ozean

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Zoom 2. Den Atlantik näher betrachtet!
Der Atlantik, als zweitgrößtes Meer der Erde, gefüllt mit einem Wasservolumen von 354,7 Mio. km³ hat seine tiefste Stelle bei 9.219 Metern im Milwaukeegraben. Im Vergleich beträgt die Durchschnittstiefe der Ostsee gerade einmal 52 Meter.

Geographisch wird der Atlantik noch einmal unterteilt in den Nordatlantik, den Zentralatlantik und den Südatlantik. Verbunden werden diese Gebiete Unterwasser von einer 20.000 km langen Gebirgskette, die sich Mittelatlantischer Rücken nennt.

Auf genau diesem untermeerischen Gebirge im Zentralatlantik befindet sich Makaronesien.

 


 

Makaronesien

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Zoom 3. Die Inseln im Mittelatlantik!
Die Inselgruppe Makaronesiens umfasst die Kapverden, die Ilhas Selvagens, Azoren, Madeira und die Frühlingsinseln der Kanaren. Auch sie haben ihren Namen aus dem Griechischen. (makarios – gesegnet/glücklich, nesos – Insel). Alle haben einen vulkanischen Ursprung und große Gemeinsamkeiten hinsichtlich der Tier- und Pflanzenwelt.

In Makaronesiens liegen zwischen 27° 38′ und 29° 30′ nördlicher Breite und 13° 22′ und 18° 11′ westlicher Länge die Kanaren.

 

Die Kanaren

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Zoom 4. Die Kanaren gehören zu Makaronesien
Die 7 Hauptinseln (Teneriffa, Fuerteventura, Gran Canaria, Lanzarote, La Palma, La Gomera und El Hierro) liegen mit ihren 6 Nebeninseln (La Graciosa, Alegranza, Lobos, Montana Clara, Roque del Este und Oeste) zwischen 100 und 500 km Entfernung zu Marokko, im östlichen Zentralatlantik. Zusammen bilden sie eine der 17 autonomen Regionen Spaniens.

Die Kanaren liegen am Ostrand des auf 6.501 Meter Tiefe abfallenden kanarischen Beckens. Als nordwestlichste der großen Inseln, bildet La Palma die letzte Landgrenze zum amerikanischen Kontinent.

 


Zoom 5. Die Kanaren Insel La Palma

San Miguel de la Palma, heute kurz La Palma genannt, ist mit einer Fläche von 708 Quadratkilometern gerade einmal 43 Kilometer lang und 28 km breit.

 

 

Als drittkleinste Insel des Archipels gehört sie zur spanischen Provinz Teneriffa. Sie gilt als regenreichste Insel der Kanaren und wird aufgrund ihrer einzigartigen Flora auch „Isla bonita“ (die Schöne) oder „Isla verde“ (die Grüne) genannt. Die kleine Insel La Palma leistet sich heute 14 Gemeindebezirke, die getrennt werden von einem 2..426 m hohen Gebirge. Im wesentlichen in Ost- und Westseite. Auf der Ostseite der Insel befindet sich die Hauptstadt „Santa Cruz de La Palma“. Angrenzend daran die Gemeinde „La Muy Noble y Honorable Villa de Breña Baja“ kurz „Breña Baja“ genannt.


Wo wir sind? Zoomen wir weiter

Zoom 6. Breañ Baja

Breña Baja mit Verwaltungssitz in San Jose, ist ein schmaler Landstreifen, der sich von den landwirtschaftlich genutzten Höhenzügen der „Cumbre Vieja“ hinunter zum Meer zieht, wo sich die Touristensiedlung „Los Cancajos“ mit einer der sichersten Badebuchten der Insel befindet.


Zoom 7. Los Cancajos

Der aus gerade einmal 650 Einwohner starke Ort Los Cancajos ist als zweitgrößter Ferienort der Insel ein wichtiger Wirtschaftsfaktor der Tourismusbranche. Noch 1980 konnte man nicht absehen, wie sich das Küstengebiet rund um eine alte, stillgelegte Saline entwickelt. Schon wenige Jahre später, gab es 8.000 Gästebetten mit Tendenz zu weiterer Entwicklung und einzigartigen Tauchplätzen vor der steilen Küste. Aufgrund dieser, für Tauchtouristen interessanten Unterwasserwelt, wurde 2002 das Dive Center gegründet.


Zoom 8. Buceo Sub La Palma

Wer die Unterwasserwelt vor den steilen Küsten der Insel kennen lernen möchte, findet bei Buceo Sub vom Schnuppertauchen im Meer, bis hin zu täglichen Tauchausfahrten für erfahrene Taucher, ideale Tauchbedingungen.