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Wir erreichen den Zugang
nach einem Einstieg am Strand von Los Cancajos nach einer
Tauchzeit von ca. 5 Minuten. Oder tauchen vom Boot direkt am
Eingang der Höhle ab. Die leicht zu betauchende, ca. 70 Meter
lange Höhle hat ihren ca. 4 Meter breiten und 2 Meter hohen
Eingang in einer Wassertiefe von 5 bis 7 Metern. Neben einer
großen Zahl an Krebsen und Garnelen finden wir auch eine kleine
Tigermuräne die sich vor kurzer Zeit überlegte, hier zu wohnen.
Die Kapellenhöhle erlaubt es durch 2 mit Luft gefüllten
Kammern, im Inneren aufzutauchen.
Der Ein- (und Ausgang) hat eine Breite von ca. 4
Metern und eine Höhe von 2 Metern. Diese Größe behält die Höhle mit
kleinen Einschnitten im wesentlichen auch bei, was das betauchen auch
für weniger geübte Höhlentaucher einfach macht. Besondere
Gefahren durch Abzweigungen und weiterführende Gänge bestehen nicht.
Die ersten 6 bis 10 Meter haben wir noch etwas Tageslichteinfall und
steinigen Felsgrund, der sich nach etwa 25 bis 30 Metern in schwarzen
Lavasand und leichtes Sediment wandelt. An dieser Stelle befindet sich
auch die erste luftgefüllte Kuppel.
Tauchen wir bis zum Ende der Höhle weiter, macht
diese einen kleinen Knick nach links, der nach 4 Metern in einer
Kanzel endet. Hier können wir im Altarraum auftauchen. Da auch dieser
mit Frischluft gefüllt ist, können wir an der Oberfläche Automat und
Maske abnehmen. Bei niedrigem Wasserstand kann an der Oberfläche vom
Altarraum zur ersten luftgefüllten Kuppel geschnorchelt werden.
Die Kapellenhöhle kann nur bei ruhiger See betaucht werden. Das
bedeutet Westwind oder max. Windstärke 2 bis 3. Steht die Welle am
Höhleneingang, entwickelt sich in der Höhle ein starker Unterdruck der
sich an den Trommelfellen bemerkbar macht.

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