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legte im Hafen ein Schiff mit 40 jesuitischen Missionaren an. Auf
ihrem Weg nach Südamerika wollten sie in Tazacorte Wasser und
Lebensmittel bunkern. Sie hatten es (so die Überlieferung) sehr eilig,
da sie von hugenottischen Freibeutern verfolgt wurden. Bereits nach
einigen Tagen waren die Lebensmittel an Bord gebracht.
Die Jesuiten hielten in
der Kirche Las Angustias noch eine Abschiedsmesse und stachen, in dem
Glauben die Piraten hätten ihr Vorhaben aufgegeben, in Richtung Santa
Cruz de La Palma in See. Sie wollten dort noch einige Waren
ausliefern. Der Glaube, die Freibeuter hätten ihre Hatz aufgegeben,
war ein tödlicher Irrtum. Unter dem Kommando des französischen Piraten
Jacques de Sores hatte sich die Flotte mit 5 Piratenschiffen an der
Nordwestküste La Palmas versteckt, lauerten den Jesuiten auf und
verfolgten sie.
Vor dem Leuchtturm von
Fuencaliente enterten die Hugenotten das Schiff, schnitten den 40
Missionaren die Kehlen durch und warfen die Leichen ins Meer. .. So
weit die belegte Chronik der Überlieferung.
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Die
massakrierten Jesuiten wurden selig gesprochen
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Man nennt sie
seither die Märtyrer von Tazacorte
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In Tazacorte und
Fuencaliente ehrt man sie und gedenkt ihrer, auch in der Hoffnung auf
ihren Schutz vor den Tücken des Meeres und der Vulkane. Nach den
letzten Ausbrüchen in den 70er Jahren hat man an der Stelle des
Meeres, wo das Gemetzel stattgefunden hatte, 40 Betonkreuze in etwa 16
Meter Tiefe auf den Meeresgrund gestellt.
Wie vor kurzem einer
Zeitung (Correo del Valle) zu entnehmen war, sollen die selig
gesprochenen Jesuiten nun auch heilig gesprochen werden. Kontakte in
Richtung Vatikan seien bereits aufgenommen
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