Teneguia 1971
Begonnen hatte es am 27 Oktober 1971, als aus dem Vulkan
San Antonio weißer Dampf und Rauch aufstiegen. Bereits einige
Wochen vorher kündigten leichte Erdstöße einen möglichen Vulkanausbruch
auf La Palma an.Schließlich flossen aus mehreren Öffnungen des Vulkanberges Lava
Ströme mit einer Geschwindigkeit von mehr als 100 Meter pro Minute
hinab zum Meer. Begleitet wurde dieses Szenario von hochgeschleuderten
Steinmassen und Ascheregen. Die Bewohner einiger Ansiedlungen
wurden vorsichtshalber evakuiert und in den Kirchen der Insel
wurden Messen abgehalten. Im laufe der einmonatigen
Aktivität wurde La Palma von mehr als 10.000 Schaulustigen,
Reportern und Fotografen aus aller Welt besucht. Von den Nachbarinseln
wurden Sonderflüge organisiert
um dieses seltene Schauspiel zu besichtigen.
Der aufsteigenden Vulkankegel hat der Insel La Palma mehrere
Superlativen spendiert.


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4.000 Meter Wassertiefe, der tiefste Sockel einer Insel
Die Höhe in Relation zur Grundfläche macht La Palma
zur steilsten Insel der Welt
Die Caldera de Taburiente,
ist mit einem 1.500 Meter tiefen Krater und 28 km Umfang eine
der weltweit größten Kraterlandschaften
Die Höhenzüge der Cumbre, beständige Wolkenbremse der
Pasatwolken. Die Wasserreichste
Insel der Kanaren
Die Kornkammer der Kanaren, der fruchtbare Boden wird
in erster Linie benutzt um
Bananen anzubauen. Dennoch boomt auch die restliche Landwirtschaft.
Das Klima beschert den Bauern auf La Palma bis zu 3 Ernten
jährlich.
La Palma ist Weltkulturerbe, Biosphärenreservat und laut
UNESCO neben Bora Bora und Jamaica eine der 3 schönsten Inseln
der Welt.
[Für Taucher] Die feuerspeienden Berge hinterließen auch Unterwasser
wunderbare Spuren und faszinierende Tauchplätze,
wohl die schönsten der Kanaren.. |
Unter Wasser wie auch an Land, La Palma ist ein Erlebnis und sicherlich
eine Reise Wert
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