La Palma Damals und Heute




 

Antikes Wissen um La Palma!

Die Kanaren Insel La Palma ist durch Vulkane entstanden. Bis heute weis man nicht viel über die Erstbesiedlung der Kanaren Insel La Palma. Es waren wohl Menschen aus dem benachbarten Afrika, die den Weg über das Meer nach La Palma fanden.

Fundstücke die darauf hinweisen wurden auf etwa 3000 vor Christus datiert. In dem Zeitraum von 500 - 200 v. Chr. kommen viele Menschen aus der Sahara nach. Wahrscheinlich finden sie bereits mehrere Kleinkönigreiche vor da sich die Guanchen organisierten und sich in Stämmen unter einem König, den sie mencey nannten zusammen schlossen.

 

Kanarische Bananen

Tourismus und Landwirtschaft auf La Palma

Schon in der Antike wurden Bananen angebaut
Im 6. Jahrhundert bis ins Jahr 800 haben Berber den großen Besiedlungsschub erreicht und fast beendet. In dieser Zeit ging wohl das antike Wissen um die Kanaren verloren.

Die Guanchen, so nennt man die Ureinwohner der Kanaren, lebten in Höhlen, trugen Felle und benutzten einfache, gravierte Steine als Werkzeug. Sie betrieben Viehzucht und Ackerbau, züchteten Ziegen, Schafe und Schweine. Angebaut wurden Gerste, Weizen und Hülsenfrüchte. Da sich keine Flächen für den Ackerbau hatten, legten sie riesige Terrassentreppen an, die mit Bewässerungsgräben durchzogen waren.


Ab dem Jahr 1405 hat sich dies grundlegend geändert.
In der Zeit der Conquistadores wurde La Palma ins spanische Königreich integriert. Dies war der Riesenschritt aus der Steinzeit. Was die palmerische Kultur aus der Guanchenzeit bis in die Gegenwart transformiert hat, kann niemand erklären.
An die ehemaligen 11 Königsreichen erinnern noch die Namen bestimmter Gebiete wie zum Beispiel: Aridane, Tigalate oder Tijarafe.

Von den alten Göttern ist allerdings nichts mehr vorhanden, hier haben die Konquistadores nach ihrer Unterwerfung der Guanchen unter die spanische Krone ganze Arbeit geleistet und den Katholischen Glauben verankert. So werden auf La Palma christliche Gottheiten verehrt und Feiertagen durch die Straßen getragen.


Das heutige La Palma ist von vielen Nationen geprägt.

Warum es viele Karibische Einflüsse auf La Palma gibt, hat mit der Geschichte zu tun. 
Ab dem 16.Jh. war La Palma ein wichtiger Handelsumschlagplatz zwischen Europa und Amerika für den Zuckerhandel, deshalb erließ im 17 Jh. Sevilla ein Handelsdekret, daß pro hundert Tonnen Handelsware nach Südamerika auch eine Emigration von 5 Familien genehmigt wurde.

Bis mitte des 20.Jh. emigrierten viele Palmeros nach Kuba und Venezuela, arbeiteten dort und ernährten damit ihre Familie auf La Palma. Die dadurch geknüpften Bande zwischen La Palma, Venezuela und Kuba bestehen bis heute. Jedes Jahr verlässt ein vollbeladenes Schiff La Palma mit dem Ziel Kuba. Die Ladung beinhaltet so gut wie alles, was dort Mangelware ist, selbst abgefahrene Autoreifen.

Arepas, die ihren Ursprung in Venezuela haben, gibt es auf La Palma wie auch den Rhytmus der Musik aus Kuba überall. Salsa und Merengue ertönt bei allen Fiestas

 

Landwirtschaft hat sich auf La Palma bis heute erhalten.

Früher nannte man La Palma die Kornkammer der Kanaren. In der heutigen Zeit wird mit steigender Tendenz der (sanfte) Tourismus gefördert. Dennoch ist die Landwirtschaft, insbesodere der Anbau von Wein und Bananen einer der wichtigsten Faktoren der palmerischen Wirtschaft.

 

 

 

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